Schnittschutzhose – Schutz bei Arbeiten mit der Motorsäge

Egal ob Forstwirt, Waldbesitzer oder Brennholzselbstwerber – wer mit der Motorsäge arbeitet sollte dies nicht ohne eine Schnittschutzhose tun. Zu groß ist die Gefahr, dass die Säge einmal abrutscht. Eine solche Situation kann dann nicht einmal mehr der Profi beherrschen, der Schnitt ins Bein ist besiegelt. Mit einer Schnittschutzhose lassen sich viele schwere Unfälle abmildern oder gar vermeiden. Aber wie funktioniert so eine Schnittschutzhose eigentlich?

Arbeiten mit der Motorsäge sind gefährlich. Die Säge kann zurückschlagen oder abrutschen. Ein unbedachter Moment oder eine unvorhergesehene Situation reichen dazu aus. Daher sollte im Umgang mit der Motorsäge niemand auf seine persönliche Schutzausrüstung verzichten. Neben Helm, Handschuhen, einer Jacke in Signalfarben und Schnittschutzschuhen ist die Schnittschutzhose ein wichtiger Bestandteil davon. Sie schützt unsere Beine vor Schnitten. Die feinen Fäden der Schnittschutzeinlage wickeln sich bei einem Unfall blitzschnell um das Antriebsrad der Motorsäge und bringen die Kette in Sekundenbruchteilen zum stehen. Neben verschiedenen Typen gibt es auch verschiedene Schutzklassen für unterschiedliche Kettengeschwindigkeiten. Beim Kauf einer Schnittschutzhose sollte man auf die DIN-Norm EN381 und das KWF-Prüfsiegel achten. Alte und beschädigte Schnittschutzhosen sollten rechtzeitig ersetzt werden, da sie ihre Funktion nicht mehr zuverlässig erfüllen können. Wie eine solche Schnittschutzhose funktioniert, zeigt uns Siegfried Ferstl, Forstwirtschaftsmeister an der Bayerischen Waldbauernschule in Kelheim.

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