Jahrringe – die Geschichte der Bäume lesen

Foto: C. Schwab

Wenn wir älter werden bekommen wir graue Haare und Falten. Bei Bäumen ist das anders, die bekommen Jahrringe. Dabei steht – wie der Name schon sagt – jeder Jahrring für ein Lebensjahr des Baumes. Diese Jahrringe können einmal dicker, einmal dünner ausfallen. Das hängt davon ab, ob sie in einem guten oder in einem schlechten Jahr gebildet wurden. Die Jahrringe können uns viel über die Vergangenheit berichten. Sie liefern auch Informationen zur Reaktion der Bäume auf besonders trockene oder warme Jahre, sind also gerade im Klimawandel interessant.

Am Querschnitt eines Baumes sind die Jahrringe besonders gut erkennbar. Und wer genauer hinsieht, stellt nicht nur fest, dass die Jahrringe unterschiedlich breit sind, auch der Jahrring an sich ist nicht homogen. Er besteht nämlich aus zwei Holzarten: dem Frühholz und dem Spätholz. Diese werden zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr gebildet und erfüllen auch unterschiedliche Funktionen. Während das Frühholz in erster Linie dem Transport von Wasser und Nährstoffen dient, ist das Spätholz eher für die Stabilität des Baumes zuständig. Zusammen bilden Sie einen Jahrring. Die Jahrringe verraten uns wie alt der Baum ist. Durch dendrochronologische Untersuchungen kann man ihnen aber noch viel mehr entlocken. Was genau uns die Jahrringe noch verraten und was sich hinter dem Begriff „Dendrochronologie“ versteckt erklären und Dr. Hans-Joachim Klemmt und Ernst Bickel von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF)

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