Eschentriebsterben

Chalara fraxinea – so heißt die Nebenfruchtform des Falschen Weißen Stengelbecherchens. Dieser Pilz ist verantwortlich fĂŒr das Eschentriebsterben. Von der Krankheit, die es seit 2008 auch in Bayern gibt, werden lediglich Eschen befallen. Bei den befallenen BĂ€umen werden die Triebe von außen her braun und sterben ab – mittlerweile ein Alarmsignal fĂŒr Waldbesitzer.

Wird eine Esche vom Eschentriebsterben befallen, treten zunĂ€chst nur unregelmĂ€ĂŸige FarbverĂ€nderungen an den Blattspreiten auf. Anschließend welkt das ganze Blatt und bleibt am Trieb hĂ€ngen. SpĂ€ter ist auch eine braune VerfĂ€rbung der Rinde an den Trieben erkennbar. Bei Ă€lteren befallenen BĂ€umen kommt es zu einer Verbuschung der Krone. So zahlreich wie die Symptome, so vielfĂ€ltig sind auch die Auswirkungen dieser Krankheit. Vom langsameren Wachstum der BĂ€ume, ĂŒber VitalitĂ€tsverlust, Wasserreiserbildung und eine Holzentwertung, bis hin zum absterben einzelner BĂ€ume oder ganzer Kulturen ist alles möglich. Eine direkte BekĂ€mpfung des Eschentriebsterbens ist aber leider nicht möglich. Was Förster und Waldbesitzer tun können, weiß Ludwig Straßer von der Abteilung Waldschutz an der Bayerischen Landesanstalt fĂŒr Wald und Forstwirtschaft.

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