Saatguternte

Buche ist nicht gleich Buche und Tanne nicht gleich Tanne. Denn auf die Herkunft kommt es an. Um diese zu sichern ist eine Kontrolle bereits bei der Ernte des Saatgutes unerlässlich. Mehr dazu weiß Monika Konnert, Leiterin des Amtes für forstliche Saat- und Pflanzenzucht.

Gerade im Zuge des Klimawandels müssen viele Wälder in Bayern umgebaut, also mit anderen Baumarten bestockt werden. Um an die erwarteten Klimabedingungen angepasst zu sein, sind aber auch die richtigen Herkünfte entscheidend. Lärchen aus dem Hochgebirge werden sich auch auf einem sehr gut geeigneten Standort im Flachland nicht optimal entwickeln. Daher gibt es für die Baumarten verschiedene Herkunftsgebiete. Wer Waldbäume pflanzt, ist gut beraten wenn er auf die richtige Herkunft achtet. Um diese zu gewährleisten muss bereits das Saatgut streng kontrolliert werden. Dieses darf nur in zugelassenen Beständen nach dem Forstvermehrungsgutgesetzt (FoVG) geerntet werden. Dort erhält das Saatgut dann das „Stammzertifikat“ – quasi die Geburtsurkunde. Wie genau die Waldbäume beerntet werden und was danach mit dem gewonnenen Saatgut passiert erklärt Monika Konnert, Leiterin des Bayerischen Amtes für forstliche Saat- und Pflanzenzucht in Teisendorf.

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2 Kommentare zu Saatguternte

  1. Hermann Friedlein sagt:

    der freistaat fördert mit 3300,-€ pro hektar die pflanzung von buchen,an wen muß ich mich wenden um Info zu bekommen Danke

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